Allgemeine Informationen

 

Der Schützengau

Der Schützengau Landshut umfasst heute 71 Vereine, in denen ca. 5.700 Schützinnen und Schützen organisiert sind. Der Schützenklasse gehören dabei ca. 2600 Sportler an, den Damen ca. 1500 und dem Nachwuchs ca. 1500.
Das Gebiet des Schützengaues Landshut ist nicht völlig identisch mit dem, das der Landkreis Landshut umfasst; würde man die beiden Gebiete übereinander legen, so würde der Landkreis – wäre er anfangs flächengleich mit dem Schützengau – größtenteils die Gebiete und Gemeinden um Vilsbiburg, Pfeffenhausen und Ergoldsbach/Neufahrn verlieren. Eberstall, Ergoldsbach, Hösacker, Weng, Wörth, Günzkofen, Hohenegglkofen, Obergangkofen, Forstaibach, Buch am Erlbach, Berghofen, Reichersdorf, Pörndorf, Unterneuhausen und Hohenthann bilden dabei die Grenzpunkte des Schützengaues Landshut.
Die Aufgabe der Verwaltungseinheit „Schützengau Landshut“ ist in erster Linie die Förderung des sportlichen Schießens. In diesem Zusammenhang werden diverse Wettkämpfe ausgerichtet und Schützen in Kadern gefördert. Ziel der Kader ist es, Leistungsträger des Gaues ab den Nachwuchsklassen für weiterführende Maßnahmen von der Bezirks- bis hin zur Bundesebene zu empfehlen und zu fördern. Um optimale Trainingsbedingungen zu schaffen, strebt der Gau die Einrichtung, beziehungsweise den Bau eines Leistungszentrums an.


Ein weiteres Augenmerk legt der Schützengau Landshut auf die Erhaltung von Tradition und Brauchtum. Als ein Beispiel für gelebtes Brauchtum sollen an dieser Stelle die Böllerschützen genannt werden.

 

Jahreshauptversammlung 2017

Beim Schützengau in Landshut stimmen die Zahlen und die Aktivitäten

 

Jahreshauptversammlung des Schützengaus Landshut - Enormer Mitgliederzuwachs und Erfolge - Zweitgrößter Gau Niederbayerns

 

Der Schützengau Landshut traf sich in Mirskofen mit über siebzig Vereinen zur Jahreshauptversammlung. Dazu konnte Gauschützenmeister Gerhard Schipper auch den dritten Bürgermeister der Stadt Landshut Erwin Schneck, stellv. Landrat Fritz Wittmann, den Bezirksschützenmeister Hans Hainthaler und einige Gauehrenmitglieder begrüßen. Alle Anwesenden gedachten der verstorbenen Mitglieder des Schützengaues Landshut stehend beim Totengedenken, insbesondere dem langjährigen Gauschützenmeister Karl Kammermeier.

 

Einen umfassenden Rechenschaftsbericht gab es von Gerhard Schipper, der die Versammlung leitete. Etliche Sitzungen, Dultauszüge, dazu Mitgliedern zu runden Geburtstagen gratuliert, ebenso wie diverse Schießstandeinweihungen und Ehrungsabende (bei mehreren Vereinen) aufgesucht. Die Vereinsjubiläen in Grammelkam, Achdorf und Obergangkofen wurden besucht. Die Gauutensilienschiessen Luftgewehr und Luftpistole sowie die Damenrunde wurden abgehalten und besucht. Den niederbayerische Schützentag, den bayerischen Schützentag in Aschaffenburg machte man seine Aufwartung und an diverse Tagungen und überörtlichen Terminen teilgenommen. Der Schützenjugend ist man stets verbunden (Jugendtag, Ranglistenschießen, Königsproklamation). Etliche BSSB-Besprechungen schlossen sich an.

 

Derzeit gehören dem Gau 5682 Schützen an – ein enormes Plus von über 100 Mitgliedern gegenüber dem Vorjahr, womit man in Niederbayern weiterhin eine führende Rolle einnimmt. Jeweils mehr als ein Viertel gehören der Jugend und der Damenklasse mit je ca. 1500 Mitgliedern an, was sehr positiv aufgenommen wurde. Die mitgliederstärksten Vereine im Gau sind Haunwang (250), Blumberg (228), Niederlbach (190), Attenhausen (189), Treue Bayern Landshut (173), Gündlkofen (165), Ohu (141) Niederaichbach, Schweinbach und Mirskofen. Die Gauspitze dankte dem Landkreis Landshut für die finanzielle Unterstützung auf vielfältiger Weise, den Bürgermeistern der Gemeinde für die Unterstützung der Schützenvereine vor Ort. Mit Freude wurde aufgenommen, dass eine gewaltige Beitragsrückerstattung für die Jugendförderung vom Gau vorgenommen worden ist.

 

Landratstellvertreter Fritz Wittmann, Bürgermeister Erwin Schneck und Hans Hainthaler unterstrichen in ihren Grußwörtern die Verbundenheit des Landkreises Landshut, der Stadt Landshut und des Schützenbezirks mit den Schützen im Landshuter Gau. Wittmann und Schneck unterstrichen in ihren Grußwörtern die hohe Wertschätzung der Schützen für die Kommunen; die Schützen stehen mitten im Jahreskreislauf und treten der Entwurzelung der Heimat entgegen und leisten mit ihrem ehrenamtlichen Engagement Unbezahlbares. Dies ist bei der heute geübten ständigen Kritik am Ehrenamt nicht selbstverständlich. Sie appellierten an die Vereine, eine gute Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben und weiter fest auf die soziale Situation bei den Mitgliedern zu achten sowie den sorgfältigen Umgang mit den Sportgeräten zu lehren und zu bewahren. 1500 Jugendliche bei den Schützen, sind eine Zahl die wichtig ist, denn ohne Jugend keine Zukunft bei den Vereinen. Ebenso sind die Schützen Bewahrer von Tradition und Brauchtum und stärken bei kirchlichen Festen durch ihre Anwesenheit und vor allem ihr Handeln die christlichen Grundwerte, die das wesentliche Leben auch heute noch prägen sollten - auch basierend auf den breiten Fundament der Mitglieder, wo alle sozialen Schichten vertreten sind. Wittmann erinnerte an die Beantragung der Ehrenamtskarte oder der Juleika.

 

Hans Hainthaler als Referent für den Bau von Schießstandanlagen, warb für den Erwerb von elektronischen Ständen. Mittel von 25 Prozent der Gesamtinvestition stehen zur Verfügung und wer nicht investiert im Schießstandbau hat Probleme mit der Fortentwicklung seines Vereins. Die meisten finanziellen Mittel im Bezirk werden in die Jugend gesteckt und dies ist Ausgang solch großartiger Erfolge wie es 2016 in Rio durch die niederbayerische Olympiasiegerin Barbara Engleder dokumentiert wurde. Auch die Seniorenarbeit in den Vereinen wird immer wichtiger und prägender. Auch hier sind die Vereine sehr gefordert. Es gab einen Aufschwung beim Nachwuchs, denn in Niederbayern haben gerade die Schülerzahlen enorm zugelegt. Hainthaler zeigte dann auf, wie das leidige Thema Defizit beim Oktoberfestlandesschießen ad acta gelegt werden konnte.

Ausgezeichnet wurden für hervorragende Mitgliederwerbung im abgelaufenen Jahr mit der Ehrenplakette des Bezirkes: Vfl Landshut Achdorf in Gold, Altschützen Mirskofen in Silber und Eichenlaub Haunwang in Bronze.

 

Gausportwart Erich Mirlach gab einen umfassenden Bericht über das sportliche Geschehen im Gau und dankte allen Referenten für ihren Einsatz. 3. Gauschützenmeister Karl-Heinz Taglinger fungiert als Rundenwettkampfleiter und macht dabei einen großartigen Job, wie Mirlach konstatierte. Die Luftpistolenschützen Landshut-Schweinbach schossen als sportliches Aushängeschild des Gaus in der zweiten Bundesliga, während die Niedererlbacher mit dem Luftgewehr derzeit in der Niederbayernliga das Nonplusultra im Gau sind. Mirlach bedankte sich bei Sebastian Lohmaier und Tobias Obermaier für den Einsatz bei der Durchführung der Gaumeisterschaft, sowie der FSG Landshut. 750 Teilnehmer schossen mit. Es gibt ab 2018 eine neue Klasseneinteilung von Seiten des DSB und auch die Sportordnung wird ein anderes Gesicht bekommen. Es gilt auf dem Laufenden zu bleiben, dies gilt auch für die datenschutzrechtlichen Bestimmungen, mit denen die Schützen konfrontiert werden. Die Gauutensilienschießen 2017 finden in Attenhausen mit LG und in Gündlkofen mit LP statt; die Siegerehrung ist am 23. Juni.

 

Stellvertretend stellte Erich Mirlach drei ganz hohe sportliche Aushängerschilder der Veranstaltung vor. Sandra Korber von den Trausnitzer Fähndlein Landshut wurde in Zürich Europameisterin, deutsche Meisterin und zweite bayerische Meisterin mit der Armbrust auf 30 Meter. Helmut Forstmaier aus Mirskofen wurde bayerische Meister mit dem Ordonnanzgewehr und belegte darüber hinaus absolute Spitzenergebnisse bei den Landesmeisterschaften und wurde doppelter niederbayerischer Titelträger. Gauehrenfahnenmutter Marianne Mieslinger aus Piflas ließ es sich auch 2016 nicht nehmen und wurde bayerische Meisterin mit dem Luftgewehr in der Seniorenklasse freies Schießen. Mirlach dankte abschließend auch seinen Stellvertretern und Manfred Alt für die Öffentlichkeitsarbeit.

 

Gauschatzmeisterin Dietlinde Antes berichtete, dass die Kassen geordnet sind, zwar ein deutliches Minus (Jugendförderung für Vereine) erwirtschaftet wurde und der Gau dennoch über ein solides Guthaben verfügt, wie die Kassenprüfer Gebrüder Kaltenbacher bestätigten. Die Kassenlage des Gaues ist als sehr gut zu bezeichnen. Das Gauschützenmeisteramt wurde einstimmig entlastet von der Mitgliederversammlung.

 

Bei der Gauversammlung gab es auch zahlreiche Ehrungen, die Gerhard Schipper aussprechen konnte. Er brach dabei eine Lanze für das Ehrenamt; die ausgezeichneten Funktionäre gehören zu den Leistungsträgern unserer Gesellschaft und empfangen allenfalls Dank als Lohn. Insofern ist es Aufgabe des Gaues diese Spitzenleute gelegentlich mit einer Ehrung zu bedienen. Manfred Alt aus Attenhausen ist seit 2005 in der Gauvorstandschaft überaus aktiv und bekleidete darüber hinaus fast vier Jahrzehnte Vorstandsämter in seinem Heimatverein. Er bekam dafür das große goldene Ehrenzeichen des Schützengaus Landshut. Die goldene Ehrennadel des bayerischen Schützenbundes wurde ebenso verliehen. Diese Auszeichnung erhielten die Schützenmeister von Eichenlaub Haunwang Johann Winner, von Attenhausen Josef Schwaiger sowie Rudi Mischko von Hubertus Niederaichbach sowie die ein Vierteljahrhundert als Schriftführerin in Tiefenbach fungierende Martina Herrmann (auch im Gau aktiv). Der Leiter der Böllerschützen im Bezirk, Gottfried Schmieder übergab das Böllerehrenzeichen an die beiden Mirskofener Josef Forster und Peter Obermeier sowie an Josef Hubauer aus Blumberg.

 

Abschließend verkündete das Gauschützenmeisteramt das das Amt des Bogenreferenten vakant ist, am 26. März der niederbayerische Schützentag in Pfarrkirchen stattfindet, am 27. Mai der bayerische Schützentag sowie am 18. Juni 60 Jahre Gau Rottal gefeiert werden. An der Niederbayernschau in Landshut beteiligt sich der Gau wieder mit einem Stand.

 

Die ausgezeichneten Vereine

 

Die geehrten Funktionäre und Schützenmeister

 
 

Vierter Gauschützenmeister gewählt

 

Bei der Gauversammlung in Mirskofen wurde die Vorstandschaft im Schützengau Landshut um eine weitere Person erweitert. Gerhard Schipper schlug als vierten Gauschützenmeister Manfred Gallecker von den Waldschützen Blumberg vor. Dieser ist ein aktiver Schütze, Böllerschütze und langjähriger zweiter Schützenmeister seines Heimatvereins und somit ein hoch erfahrener Funktionär, der dem Gau gut tut für die weiteren Aufgaben. Darüber hinaus hatte er als stellvertretendes Festleiter auch wesentlichen Anteil am Ergoldinger Fest 2015 gehabt. Die Mitgliederversammlung stimmte dem Begehren des Gauschützenmeisters einstimmig zu und wählte Manfred Gallecker zum vierten Gauschützenmeister.

 

 

 

Larissa Gnad gewann Festdamenscheibe des Gaus Hallertau

 

Das Gauschützenmeisteramt Hallertau hatte bei der Nachfeier eine Schützenscheibe zum Ausschießen für die Festdamen gestiftet. Die Schützenmeister Max Holzmayr und Annemarie Kuffer trafen sich nunmehr mit Mitgliedern des Schützengaus, dem Festausschuss und den Festdamen im Schützenheim Gündlkofen um den Gewinner dieser Scheibe zu ermitteln. Gerhard Schipper, Festmutter Heinke Gschlößl und Festbraut Claudia Forstmeier dankten für die Spende aus der Hallertau und der Gewinner wurde ohne Schießkleidung mit dem besten Tiefschuß mit 5 Schüssen ermittelt. Holzmayr unterstrich in seinen Worten nochmals die Freude über das gelungene Fest im Gau Landshut, dass man als Pate aus der Hallertau in sehr guter Erinnerung behalten wird und daher gerne diese Scheibe gestiftet hat. Fleißige Schützenfrauen hatten dazu Kaffee und Kuchen zubereitet, so dass ein kurzweiliger Nachmittag über die Bühne ging.

 

Larissa Gnad von Eichenlaub Haunwang sicherte sich freudestrahlend den ersten Platz mit einem souveränen 114 Teiler. Ihr am nächsten kam die zweimalige Gauranglistensiegerin aus Attenhausen Theresa Simbürger mit einem 144 Teiler. Die Schwester der Siegerin Isabell Gnad kam auf einen 210 Teiler und wurde Dritte vor Larissa Kaczor aus Altheim (210 Teiler) und Lena Hofbauer von den Bergschützen Weng mit einem 243 Teiler. Unter die ersten 10 Schützinnen platzierten sich noch Sophie Mayer, Theresa Kreitmaier, Lena Prechtl, Karina Akimow und Julia Kammerer.

 

 

Schützengau Landshut präsentierte sich auf Niederbayernschau 2015

Der Schützengau Landshut präsentierte sich heuer wieder auf der Niederbayernschau. Der Gau hat aber heuer auch Pionierarbeit im gesellschaftlichen Bereich geleistet und mit dem gelungenen 90jährigen Gründungsfest ganz hohe Maßstäbe ehrenamtlicher Tätigkeit gesetzt. Man möchte den Sport und die Traditionspflege weiterhin allergrößte Bedeutung beimessen und der Öffentlichkeit darstellen, dass junge, aber auch alte Menschen in Schützenverein bestens aufgehoben sind und dort positive Entwicklungen nehmen können. Auch die Verantwortlichen in den Vereinen leisten meist ausgezeichnete ehrenamtliche verantwortungsbewußte Tätigkeiten, die das Ehrenamt in und um Landshut wesentlich stärken. Hier geht es um unentgeltlich entlohnte Arbeit, die der Allgemeinheit zu gute kommt. Heranwachsende lernen Integration in Gemeinschaften und für die ältere Generation ist der Stammtisch in der Vereinslokalität wichtiger als Surfen im Internet. Bei der Niedernbayernschau versuchte man in anschaulicher praxisgerechter Form mit den Sportgeräten, aber mit vielen Gesprächen, dazu standen kompetente Führungskräfte zur Verfügung, den Schützensport, dem Spaß an der Sache dem interessierten Besucher näher zu bringen.

Auf der Niederbayernschau präsentierte man sich mit drei Luftgewehrständen, geschossen wurde hier auf 10 m mit elektronischen Ständen. Dazu standen zwei Stände mit dem Lichtgewehr für Kinder und Schüler (das Gewehr funktioniert mit einem Lichtstrahl auf ein Ziel) parat. Dazu stand ein Schießkino zur Verfügung - hier kann auf Scheiben, Luftballons und dergleichen geschossen werden. Die besten Schützen wurden ausgezeichnet; so haben der Bayerische Sportschützenbund (BSSB) und Herr Kinold (Verantwortlicher für die Niederbayernschau) zwei Luftgewehre für die Sieger in den Wettbewerben Schützenklasse und Jugendliche für die besten Blattl gesponsert. Dazu gab es zwei Schützenscheiben, die ebenso von der Leitung des Gaus Landshut als Anreiz für die Schützen aus Nah und Fern ausgegeben wurden und als lukrative Preise von Heinke Gschlössl und Erika Plötz ausgelobt wurden. Dazu stiftete Gaujugendleiter Bernhard Röckl Pokale.

 

Bei der Schützenjugend belegte die Ergoldinger Bayerlandschützin, Festdame beim Gaufest und aktuelle niederbayerische Meisterin Karina Akimow mit einem großartigem sechser Teiler den ersten Platz und gewann den Luftgewehrpreis. Die ausgesetzte Scheibe des Gaus gewann Gaujugendvorstandsmitglied Johanna Deller von Adlerhorst Ergolding. Sie visierte einen 44er Teiler an und wurde Zweite vor dem Dritten Fabian Aigner mit einem 51er Teiler. Daniel Baumgartner wurde mit einem Teiler 67,1 Vierter bei der Schützenjugend. Beide bekamen Pokale überreicht. Bei den Schützen wurde als Gewinner auf dem ersten Platz Mikasa Saeki mit einem Teiler 26 ermittelt - gewann ebenso ein hochkarätiges Luftgewehr und lag damit mit nur 2 Teilerpunkten vor Andrea Halwax (gewann Scheibe) mit einem 28er Teiler. Dritte wurde mit einem 39 Teiler Katharina Neumann vor Stefan Krause mit einem 44,1 Teiler. Beide gewannen Pokale, gestiftet von Bernhard Röckl.

In erster Linie ging es aber um den Spaß bei diesem Event und Teilnehmen für eine Gebühr von einem Euro war mindestens genauso wichtig wie der Sieg. Der olympische Gedanke stand beim Gau Landshut auf der Niederbayernschau an vorderster Stelle.

Am zweiten Wochenende präsentierten sich die Bogenschützen, um auch ihre lukrativen Wettbewerbsform vorzustellen, da dieser faszinierende Sport immer mehr Anhänger findet. Ebenso präsentierten sich die ganze Woche die Böllerschützen mit einer Ausstellung um auch hier die Bevölkerung aufzuklären, dass mit dem Böllerschießen ein sehr altes Brauchtum gepflegt wird. Dazu war an zwei Tagen mit Bernd Ranninger ein absoluter Waffenexperte für Gespräche zur Verfügung. Am Eröffnungstag leisteten rund 35 Böllerschützen mit Salutschießen ihren Beitrag zum Beginn der Niederbayernschau.

Auch die Schützen müssen um jedes Mitglied, vor allem auch bei der Jugend kämpfen und alles unternehmen, dass man die Mitgliederzahlen halten kann. Der Fortschritt der Zeit (auch mit allen damit verbundenen gesellschaftlichen Nachteilen) fordert seinen Tribut. Auch Gaststätten und damit Schießstätten schließen, eine neue Vereinsheimat zu finden oder gar zu bauen, ist auch nicht einfacher geworden, da man dazu viele fleißige Hände braucht. Insofern war es dem Gau Landshut ein großes Anliegen mit einer offensiven Werbeaktion bei der Niederbayernschau neue Anhänger zu finden, die den schönen Schießsport als Hobby und vielleicht auch als Leistungssport ausfindig zu machen. Der Gau Landshut verfügt in der Spitze, aber auch in der Breite über ausgezeichnete Mitarbeiter, die den Schießsport von der Pike an gelernt haben und dies an jeden ungeübten Sportler weitergeben konnten. Der Gau Landshut war auf seinem Stand in der Halle 8 mit der Resonanz bei der Niederbayernschau bei den Besuchern sehr zufrieden. Der Gau Landshut bedankt sich für die ausgezeichnete Unterstützung durch die Messegesellschaft mit Herrn Kinold an der Spitze; sonst wäre dies öffentliche Werbeaktion so nicht möglich geworden.

 

 

Großes Fest im Juni 2015 in Ergolding

Schützengau: Fest eine Einheit aus Tradition, großer Vielfalt und Idealismus


Mit tausenden Leuten feierte der Schützengau Landshut am Wochenende in Ergolding seinen 90. Geburtstag mit Fahnenweihe - Viele Menschen und Vereine freuten sich mit dem Gau und waren begeistert.


Der 90. Geburtstag des Schützengaus Landshut ging am Wochenende bei idealen äußeren Bedingungen am Volksfestplatz in Ergolding zur Zufriedenheit des Festausschusses und der Verantwortlichen über die Bühne. Die zahlreichen Gäste aus Nah und Fern zeigten sich beeindruckt vom hohen ehrenamtlichen Engagement vieler freiwilliger Helfer aus den ganzen Vereinen von Stadt und Landkreis Landshut. Gauschützenmeister Gerhard Schipper und Festleiter Manfred Alt dankten am Sonntagabend allen Gästen fürs Kommen und lobten die Beispielhaftigkeit Aller an den vielen Einsatzorten vor und beim Fest. Sie gaben alle ein Beispiel dafür, dass auch in der heutigen Zeit Einsatz für eine gemeinsame Sache noch möglich ist.


Vor ausverkauftem Haus spielten am Freitag "Da Huawa, da Meier und I" im Festzelt (siehe eigener Bericht). Am Samstag begannen die Festlichkeiten mit dem ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Pauluskirche mit den Geistlichen Lessmann und Kopp. Dabei gedachten die Gaumitglieder allen Verstorbenen in 90jähriger Gaugeschichte und legten ein Blumengebinde nieder. Im Rahmen des Bezirksschützentages traf man sich anschließend im Landkreisgymnasium. Die beiden Schulleiter Klaus Wegmann und Dr. Bichler ermöglichten dabei den Gästen (auch Gau Hallertau, Bezirk Niederbayern) im Rahmen einer Führung einen intensiven Einblick in das modernste Schulgebäude des Landkreises. Vorher hatte im Rahmen eines Empfanges des Marktes Ergolding Bürgermeister Andreas Strauß ein Grußwort gesprochen und allen Verantwortlichen des Gaus gedankt, dass man Ergolding für dieses wunderbare Fest als Ort gewählt hat. Alle Gäste des Gaus und Bezirks trafen sich anschließend im Gasthaus Proske zum Ausschießen der Ehrenscheibe des Landrates Peter Dreier. Diese gewann Josef Kammerer als 3. Gauschützenmeister aus dem Gau Hallertau; Festdame Jasmin Adamski aus Mirskofen wurde Dritte. Am Nachmittag war vorrangig der Schützenbezirk Niederbayern am Zuge, als der Bezirksschützentag, der alle 19 Jahre in Landshut stattfindet, abgehalten wurde (siehe dazu eigener Bericht im Niederbayernteil). Rund 120 Böllerschützen sorgten rund um das Festgelände mit lautem Knall dafür, dass man am Volksfestplatz immer das Gefühl hatte, es kehrt nie Ruhe ein.


Am Abend trafen sich viele Gäste (auch viele Nichtschützen) zum großen bayerischen Unterhaltungsabend mit der Haunwanger Blaskapelle und dem weithin bekannten Gstanzlsänger Hubert Mittermeier, genannt das "Erdäpfekraut" aus Helchenbach. Dieser verstand es in seiner bekannt imposanten Art und Weise, das Publikum mit deftigen Witzen, herzhaften Gstanzln sowie dem "Auffeschiaßn" anwesender "Prominenter" zu begeistern. Im Rahmen des Festabends erfolgten die Siegerehrungen der Gauutensilienschießen, sowie die Proklamationen der 9 Gaukönige, der Bezirkskönige und der Gewinner diverser Ehrenscheiben (siehe Bericht im Lauf der Woche im Sportteil).
Der Sonntag begann in aller Herrgottsfrühe mit dem Einholen der Honorationen, des Patengaus, der Ehrengäste, aller Gastvereine, sowie dem Weckruf durch Ergolding. Auch Schirmherrin Anna Schaffelhuber traf am Sonntag ein. Die weit über 100 Vereine hatten einen kurzen Kirchenzugweg zu absolvieren, da der Gottesdienst auf der Wiese der Ergoldinger Bogenschützen von Pfarrer Anton Kopp zelebriert wurde. Dieser betonte in seinen Ausführungen, dass ohne den Segen Gottes unser menschliches Bemühen keine Früchte trägt. Pfarrer Anton Kopp erteilte den kirchlichen Segen für die restaurierte Fahne und weihte die insgesamt 7 Bänder, die im Rahmen des Gottesdienstes von Festmutter Heinke Gschlößl, Festbraut Claudia Forstmaier, Ehrenfahnenmutter Marianne Mieslinger, Lena Hofbauer (Festdamenband), Lisa-Marie Santl (Totenband), Larissa Gnad (für den Patengau Hallertau), sowie von 3 Festdamen Verena Bauer, Manuela Kuffer und Michaela Göring aus der Hallertau für den Festgau in herzhaften bayerischen Festworten überreicht und angeheftet wurden.

 

Überhaupt war das Engagement des Schützengaus Hallertau mit Gauschützenmeister Maximilian Holzmayr vorbildlich und zwanzig Vereine aus dem größten Gau Niederbayerns erwiesen den Paten Ihre Ehre. In 8 Fürbitten, die von den unterschiedlichen Festteilnehmern repräsentiert wurden, legte der Schützengau Landshut alle christlichen Anliegen vor Gott dar, die ihm zum 90. Geburtstag für alle Gäste und Vereine am Herzen lagen. Der Männerchor Ergolding sowie die Festkapelle aus Weng sorgten ganz mit entscheidend dafür, dass dieser farbenprächtige Gottesdienst bei der heute oft sehr gern kritisierten katholischen Kirche ein Zeichen dafür wurde, dass die urchristlichen Werte bis zum heutigen Tage nichts an ihrer Bedeutung verloren haben. Die Grußwortredner, Landrat Peter Dreier, Bürgermeister Andreas Strauß, die Gauschützenmeister Gerhard Schipper und Maximilian Holzmayr, sowie Anna Schaffelhuber, sprachen Worte des Dankes und verhehlten ihre Freude nicht über dieses gelebte Stück Brauchtum, Emotion und Idealismus. Es ist nicht leicht, Feste im Verein in der heutige Zeit zu organisieren, wenn aber ein übergeordneter Verband dies tut, hat dies noch eine andere Dimension der Identifikation. Dies ist nur möglich, wenn alle organisatorischen Räder ineinander greifen und persönliche Interessen zurückstehen. Peter Dreier betonte, dass die Vereine nichts Rückständiges sind, sondern fester Bestandteil der aktiven Bürgergesellschaft. Der Landrat dankte Manfred Alt unter dem Beifall der Menschenmenge für seinen Einsatz, für den man nicht die passenden Worte finden kann. Zum Ausklang sang man gemeinsam die Bayernhymne.


Der Gau setzte auch ein Zeichen und dachte zusammen mit Pfarrer Anton Kopp an diesem Tag auch an die Opfer der Naturkatastrophe in Nepal und widmete den Erlös der kirchlichen Sammlung der Nepalhilfe Aham. Es wurde auch auf die Überreichung von Erinnerungsgeschenken verzichtet und man überreichte stattdessen an Anna Schaffelhuber eine Spende in Höhe von 3000 Euro für die Organisation "Right to Play", das die Zustimmung der Anwesenden fand.


Nach dem Mittagessen fanden sich hunderte Menschen aus der ganzen Umgebung in Ergolding ein, um dem farbenprächtigen Umzug (auch mit den vielen Trachtenvereinen) sowie den Vereinen aus Ergolding und dem Gau Vilsbiburg beizuwohnen. Mit viel Emotionen mit der Partyband "Voglwuid" ging der Geburtstag des Gaus Landshut bei ausgelassener Stimmung im Zelt zu Ende. Man saß bzw. stand noch ganz lange auf den Bänken und gerade auch für die Festdamen waren es unvergessene Momente der Erinnerung und Lebensfreude.

 

 
 

Ehrengäste des Schützengaus im Goldenen Buch

 

Ergoldings Bürgermeister Andreas Strauß zeigte sich hocherfreut darüber, daß das 90-jährige Gründungsfest des Schützengaus Landshut in Ergolding stattgefunden hat. Zusammen mit Landrat Peter Dreier lobte er die verantwortlichen des Schützengaus Landshut des Festausschusses und der vielen freiwilligen Helfer aus ganz vielen Vereinen des Gaus Landshut und darüber hinaus. Er freute sich darüber, daß sich insbesondere die Schirmherrin, die fünffache Paralympicssiegerin Anna Schaffelhuber aus Bayerbach, für die Festveranstaltung Zeit genommen hatte und nahm dies zum Anlass, daß sich Anna Schaffelhuber in das Goldene Buch des Marktes Ergolding einträgt. Der weiteren Bitte dieses Eintrages an diesem Festwochenende kamen noch nach: Festmutter Heinke Gschlößl, Ehrenfahnenmutter Marianne Mieslinger, Festbraut Claudia Forstmaier, Bezirksschützenmeister Hans Hainthaler, Gauschützenmeister Gerhard Schipper sowie Festleiter Manfred Alt, nach.

 

 
 

Gau Landshut feiert 90. Geburtstag und hält 64. Bezirksschützentag ab

 

Manfred Alt (Schützenmeister Edelweiß Attenhausen) wurde zum Festleiter für das 90jährige Gründungsfest des Gaus Landshut ernannt. Sein Stellvertreter ist Manfred Gallecker von den Waldschützen Blumberg. Ein Festausschuß mit 25 Leuten wurde gebildet. Dieses Fest findet vom 26. Juni bis 28.Juni 2015 in Ergolding auf dem Festplatz statt.

 

Am Freitag beginnt das Gründungsfest mit der bayerischen Topmusikkabarettband da Huawa, da Meier und I, Beginn 20 Uhr, Einlass ab 18 Uhr. Am Samstag findet der 64. Niederbayerische Bezirksschützentag statt. Höhepunkte sind dabei das Böllerschießen um 17 Uhr am Festplatz in Ergolding  und der Festabend mit dem bekannten Gstanzlsänger Erdäpfekraut aus der Holledau und den Haunwanger Musikanten (Eintritt frei). Am Sonntag findet am Platz der Ergoldinger Bogenschützen um 10 Uhr mit allen Gauvereinen, benachbarten Vereinen, allen Gauen des Bezirks der Feld- und Festgottesdienst mit Pfarrer Anton Kopp statt. Nach dem Mittagstisch ist Umzug durch das malerische und geschichtsträchtige Ergolding. Ausklang mit der Topband „Voglwuid“. Die Festmutter ist unsere 2.Gauschützenmeisterin Heinke Gschlößl. Die Festbraut ist die bekannte Schützin und deutsche Meisterin 2011 Claudia Forstmaier aus Mirskofen. Um einen Schirmherrn und einen Paten wird man sich noch kümmern. Karten gibt es für die Freitagsveranstaltung ab 24. Oktober 2014 in den bekannten Vorverkaufsstellen.

 

Alle Vereine sind aufgefordert an dieser Veranstaltung alle drei Tage teilzunehmen – es soll ein großes Schützenfest werden und die Schützensache soll in der Öffentlichkeit positiv dargestellt werden. Eine große Festschrift wird erstellt. Manfred Alt wies darauf hin, dass es notwendig ist, dass alle Vereine des Gaus mithelfen und die Behörden die Veranstaltung unterstützen.

 

 
 

Landshuter Brauhaus ist für das Schützenfest gerüstet

 

Vom 26. bis 28. Juni Fahnenweihe des Gaus Landshut in Ergolding - Bier hat Probe bestanden

 

Es ist nicht mehr lange hin zum neunzigjährigen Gründungsfest mit Fahnenweihe des Schützengaus Landshut. Nachdem bei Zeiten die Honorationen auserkoren wurden, galt es jetzt die Feinheiten eines solchen Festes abzuschließen. Daher traf man sich dieser Tage in der Gaststätte Freischütz in Landshut zur Bierprobe.

 

Der Chef des Landshuter Brauhauses Stephan Koller stellte seinen Betrieb vor und freute sich die Gäste vom Schützengau Landshut begrüßen zu dürfen. Braumeister Stefan Blieninger hat einen Trunk mit einer Stammwürze von 11,6 Prozent und einem Alkoholgehalt von 4,9 Prozent produziert. Das Wasser kommt aus dem eigenen hundert Meter tiefen Brunner, der bestes Wasser produziert. Dazu kommen alle Beigaben zur Bierherstellung nach dem Reinheitsgebot der seit 1493 tätigen Brauerei aus der Umgebung. Der Hopfen kommt aus der Hallertau – genauso wie der Pate des Landshuter Gaus. Das Bier unterliegt der klassischen kalten Gärung und wird zehn Wochen eingelagert. Das Landshuter Brauhaus ist die älteste Brauerei in der niederbayerischen Regierungshauptstadt. Derzeit baut man ein Logistikzentrum und exportiert das bekannte Landshuter Helle des Brauhauses bis nach Italien.

 

Gekommen war vom Gau Landshut neben dem fast vollzähligen Festausschuss auch Festmutter Heinke Gschlößl, Festbraut Claudia Forstmaier auch einige Festdamen und unterstützende Kräfte des Gaus. Festleiter Manfred Alt stellte das Fest näher vor und sprach davon, dass die Stimmung immer besser und der Erwartungshorizont dadurch nicht kleiner wird. Man hofft auf gutes Wetter und dass alle Arbeitskräfte das Fest so mitgestalten können, dass alle Aufgaben im Ehrenamt an den Festtagen gelöst werden können. Die Vorbereitungen gehen dem Ende entgegen.

 

Das Gaujubiläum ist vom Freitag 26. Juni bis Sonntag 28 Juni auf dem Volksfestplatz in Ergolding. Am Freitagabend kommt die bayerische Topmusikabarettgruppe „ Da Huawa, da Meier und i „ nach Ergolding mit dem Lokalmatador Christian Maier aus Unterunsbach. Auf Ihrer Jubiläumstournee präsentieren sie im Markt ihr Programm „Die Würfl san rund“ und geben ein Best Off Konzert. Es gibt noch Karten an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

 

Am Samstag wird der niederbayerische Schützentag abgehalten werden, welcher um 8.30 Uhr mit einem Gottesdienst beginnt. Um 17 Uhr ist großes Böllertreffen neben dem Volksfestplatz. Ab 18 Uhr ist großer bayerischer Festabend mit Gstanzlsänger Erdäpfekraut (eintrittfrei) mit der Haunwanger Blaskapelle sowie Siegerehrungen der Preisschießen. Am Festsonntag findet um 10 Uhr auf der Wiese der Ergoldinger Bogenschützen der Festgottesdienst mit Fahnenweihe mit Pfarrer Anton Kopp aus Ergolding statt. Nach dem Mittagessen im Festzelt soll der Festumzug mit den über hundert Vereinen durch den Markt Ergolding führen. Anschließend stimmliche Unterhaltung mit „Voglwuid“ und Ausklang des Festes. Als Schirmherrin fungiert Anna Schaffelhuber, fünffache Paralympicssiegerin von Sotschi sowie Vierte bei der Wahl Sportlerin des Jahres in Deutschland.

 

Die zweite Gauschützenmeisterin und Festmutter Heinke Gschlößl zapfte dann fachgerecht das Festbier im Holzfassl an und erledigte ihre Aufgaben nach Einweisung des Braumeisters mit ein paar Schlägen zur Freude der Anwesenden. Das Landshuter Brauhaus ließ es sich auch nicht nehmen, neben der Bier- und Getränkeprobe auch die Kosten für das leibliche Wohl gerne zu übernehmen, wo sich alle Anwesenden sehr freuten. Manfred Alt dankte Stephan Koller für die Einladung und die Bewirtung im Herzen des Brauhauses, dem „Freischütz“, der die Verlängerung der Braustätte darstellt und dort wo der Ursprung des Hauses liegt.

 

Für das Essen an den Festtagen zeichnen die Metzgerei Fleischmann aus Essenbach und in erster Linie Festwirt Werner Huber aus Landshut. Dazu kümmert sich der Gau um Kaffee und Kuchen und hat einige Fachkräfte im ehrenamtlichen Bereich, wie beim Ausschank des süffigen Bieres, die dazu beitragen sollen, dass die Gäste zufriedengestellt werden können.

Manfred Alt dankte abschließend alle Beteiligten und Stephan Koller für ihre Mühen, die sie bis heute zu den Festvorbereitungen absolviert haben.

 

 
 

Schützengau: Festmutter wird von 9 Kindern begleitet

 

Für das bevorstehende Fest des Schützengaus Landshut in Ergolding vom 26. Bis zum 28.Juni wurde ein weiterer Schritt vollzogen. Festmutter Heinke Gschlößl hat sich in ihrer näheren Umgebung kundig gemacht und sich entschieden von 9 Kindern beim Fest begleiten zu las-sen. Schützen sind in der Regel dafür bekannt, dass sie in ihren Vereinigungen alle Alters-klassen von Jung bis Alt durchlaufen und beheimaten und generationsübergreifend mit klarem Ziel im Auge positiv in die Zukunft blicken. Daher war es nur logisch, dass neben den 27 Festdamen und Festbraut Claudia Forstmaier auch Begleitkinder, wie es in diesen Breiten üblich ist, das Fest bereichern und für die Festmutter einen zusätzlichen Blickfang bilden.

 

So freuen sich Festmutter Heinke Gschlößl und Festbraut Claudia Forstmaier zusammen mit dem Festausschuß und allen Teilnehmern aus Nah und Fern auf die ausgewählten Begleitkin-der: 1. Reihe von links nach rechts: Elias Penker, Florian Lackermeier, Alexander Lackermeier, Korbinian Gschlößl sowie 2. Reihe vlnr Franziska Neumann, Katharina Lackermeier, Le-onhard Neumann, Magdalena Gschlößl und Veronika Antes.

 

 
 

Gaufest: Fahne in Stickerei mit Bänder abgeholt

 

Schützengau Landshut ließ Fahne für 90jähriges Gründungsfest in Ergolding renovieren und überarbeiten – 6 Bänder wurden neu erstellt

 

Dieser Tage trafen sich Gauschützenmeister Gerhard Schipper, Festmutter Heinke Gschlößl, Festbraut Claudia Forstmaier sowie weitere Mitglieder des Festausschusses des Schützengaus Landshut in Schierling, um der Fahnenstickerei Kössinger in Schierling einen Besuch abzustatten, da man die frohe Kunde vernahm, dass die anberaumten Renovierungsarbeiten der Fahne erledigt sind und alle 6 Bänder fertiggestellt sind. Die Fa. Kössinger durch Sandra Rose erklärte dabei den aufwändigen Prozess der Fahnenrenovierung; gerade ältere Fahnen werden immer wieder einer Renovierung unterworfen, da sich im Lauf der Jahrzehnte Verschleiß einstellt bzw. sich Änderungswünsche ergeben, die der Lauf der Zeit mitbringt.

 

Dabei stellte die Abordnung fest, dass eine Seite der Gaufahne, die 1984 geweiht wurde und die aus einer Stickerei aus Coburg stammt, doch ziemlich ramponiert war. Der beige Stoff war ziemlich abgegriffen und verschlissen sowie verschmutzt. Ein Problem war auch, dass sich durch die damalige Fertigung im Innenteil des Grundstoffes starke Falten bilden, die sich auf das Äußere der Fahne übertrugen. Demzufolge war sich die Festleitung einig, dass dieses Fest die einmalige Chance bietet, die Fahne zu renovieren. Denn 6 neue Bänder werden auch durch Pfarrer Anton Kopp geweiht und sollen an eine Fahne angeheftet werden, die als Hauptbestandteil des Fahnenspektrums nicht hinter den Bändern optisch zurückstehen sollten und auf Jahre hinaus eine Fahnenänderung nicht mehr stattfinden wird. Nunmehr erhielt man die frohe Kunde aus der Oberpfalz, dass die Arbeiten frühzeitig beendet werden konnten und die Gauführung konnte die Fahrt in die Stickerei übernehmen.

Schützenmeister Schipper lobte die hervorragende samterne Arbeit, vor allem der Graphiker hat einen hervorragenden Entwurf abgeliefert, den die Stickerinnen in reiner Handarbeit, aber auch mit moderner Maschinenstickerei hervorragend ausführten. Denn jede Fahne hat im individuellen Bereich ihre Eigenheiten, werden doch jährlich 400 Fahnen in Schierling angefertigt. Es war stets eine angenehme Zusammenarbeit, wenngleich die Landshuter Festleitung der Fahnenstickerei mit ihren besonderen Wünschen durchaus einige Finessen abrungen mußten - denn diese Fahne soll den Schützen in den nächsten Jahrzehnten vorangehen und den Gauverein weiter eng binden. Mit der Fahne und den Bändern ist man sehr zufrieden und die gewagte Restauration hat sich in jedem Fall bewährt und positiv ausgewirkt, wie auch Festmutter Heinke Gschlößl und Festbraut Claudia Forstmeier überzeugend darlegten. Auch die sechs Fahnenbänder mit verschiedenen Farben und Motiven dürfen als absolut gelungen bezeichnet werden.

 

So wird aus dem Gründungsfest des Schützengaus in Ergolding nunmehr eine kleine Fahnenweihe; denn die eine Seite der Fahne erhält nicht nur einen neuen andersfarbigen Grundstoff, sondern auch Schrift und Ornamente werden dem angepaßt. Das Landshuter Stadtmotiv als Ansicht wurde abgetrennt, gereinigt und auf die Fahne wieder aufgetragen. Die Grundfarbe wurde nunmehr brombeerrot.

Insgesamt werden an diesem 28. Juni in Ergolding auch noch sieben Bänder neben der Fahne von Festpfarrer Anton Kopp geweiht. So werden Fahnenmutter Marianne Mieslinger, Festmutter Heinke Gschlößl, Festbraut Claudia Forstmeier, der Pate, der größte Gau Niederbayerns, die Hallertau, und die Festdamen ein Band überreichen. Dazu kommt das Totenband, wozu die Sparkasse Landshut eine großzügige Spende überreicht hat und der Gau Landshut überreicht an den Paten ebenso ein Band.

 

 
 

Markt Ergolding unterstützt Schützengau Landshut in jeder Hinsicht


Gauabordnung dankt für jegliche, nicht selbstverständliche Arbeiten – Ortseingangsschilder aufgestellt

 

Dieser Tage haben sich die Vertreter des Schützengaus Landshut – allen voran der Festausschuss, Festmutter Heinke Gschlößl und Festbraut Claudia Forstmaier, Gauschützenmeister Gerhard Schipper und die Festleitung in Ergolding getroffen, um Worte des Dankes für die breite Unterstützung bei den Vorbereitungen für das Junifest zu sagen.


Der Schützengau Landshut hält vom 26. Bis zum 28. Juni in Ergolding ein dreitägiges Gründungsfest mit Fahnenweihe. Am Freitag kommen „da Huawa, da meier und I“ ins Zelt, am Samstag gibt es den Bezirksschützentag mit Siegerehrungen sowie Festabend mit dem Gstanzlsänger Erdäpfekraut und den Haunwangern Musikanten, ehe am Sonntag die über 100 Vereine den Gau Landshut bei der Fahnenweihe begleiten werden; den Festausklang bestreitet die Topband „Voglwuid“.


Da die Veranstaltung in Ergolding beheimatet ist und der Gau auf jegliche Hilfe angewiesen ist, brachte man ein Dankeschön dar; dies galt insbesondere dem Bürgermeister Andreas Strauß mit seinen Kollegen aus dem Marktgemeinderat, aber auch der Verwaltung mit Georg Reitmaier und Peter Ringlstetter an der Spitze, die die notwendigen Genehmigungen erteilten und auch für den Festablauf am Volksfestplatz mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dazu sind auch die Mitarbeiter des Bauhofs an der Seite, da man u.a. für die Versorgungsleitungen, die Parkplatzbewirtschaftungen oder auch für Straßensperrungen für den Festumzug auf Unterstützung hauptamtlicher Kräfte angewiesen ist. Denn ansonsten liegt die Organisation und die Durchführung der Veranstaltung nur in ehrenamtlicher Hand – mit maximalen Aufwand.


Unter der Federführung der Ergoldinger Mitglieder des Festausschusses mit Christian Deller und Michael Mayer sowie des Mirskofener Schützenmeisters Helmut Forstmaier, die die notwendigen Arbeiten, aber auch Materialspenden bewerkstelligten, wurden einige Tafeln in Ergolding errichtet, die auf das Fest hinweisen. Das Aufstellen wurde vom Markt genehmigt und ging nunmehr über die Bühne. Dafür ist der Gau sehr dankbar, da man sich als übergeordneter Verband nicht einfach tut, die Veranstaltung public zu machen bzw. eine Heimat zu finden. Dazu sprach Manfred Alt Worte des Dankes beim Markt, aber auch bei der katholischen und evangelischen Pfarrei. Denn auch dort ist man jederzeit willkommen. Dies gilt auch für den Männergesangsverein, der den Gottesdienst musikalisch umrahmen wird und bei den Ergoldinger Bogenschützen, die ihren Turnierplatz für den Festgottesdienst zur Verfügung stellen. Nicht unerwähnt blieb auch das Engagement der Verantwortlichen des Landkreisgymnasiums, die beim Bezirksschützentag eine Führung ermöglichen. Dazu macht der Markt einen Empfang für die Teilnehmer des niederbayerischen Schützentages. Dazu kommt auch die Unterstützung von ansässigen Politikern und Firmen, die mit einer Spende für die Festchronik, die dieser Tage erstellt wird, auch dazu beitragen, dass finanzielle Grundlagen im Vorfeld des Festes fixiert werden können.

 

 
 

Schützengau Landshut erbat in Aukapelle gutes Festwetter


Pfarrer Anton Kopp hielt Andacht und im Fürbittgebet brachte man die Anliegen für das Junifest dar


Am Sonntag haben sich die Vertreter des Schützengaus Landshut – allen voran die Festdamen, der Festausschuss, Festmutter Heinke Gschlößl und Festbraut Claudia Forstmaier zusammen mit einer Abordnung des Gaus Hallertau mit Gauschützenmeister Max Holzmayr am Pfarrhaus in Ergolding getroffen, und um schönes Wetter für das bevorstehende Gaujubiläum zu bitten.


Der Schützengau Landshut hält vom 26. Bis zum 28. Juni in Ergolding ein dreitägiges Gründungsfest mit Fahnenweihe. Am Freitag kommen „da Huawa, da meier und I“ ins Zelt, am Samstag gibt es den Bezirksschützentag mit Siegerehrungen sowie Festabend mit dem Gstanzlsänger Erdäpfekraut und den Haunwangern Musikanten, ehe am Sonntag die über 100 Vereine den Gau Landshut bei der Fahnenweihe begleiten werden; den Festausklang bestreitet die Topband „Voglwuid“. Festleiter Manfred Alt sprach Worte der Begrüßung und des Dankes, während Pfarrer Kopp betonte dass dieses Gaufest nicht nur eine gesellschaftliche Veranstaltung ist, sondern auch eine christliche Prägung bekommt. Denn ohne den Segen Gottes ist unser menschliches Bemühen umsonst, so der Geistliche. Besonders wurden in den Grundgebeten um Frieden und Gerechtigkeit gebetet, um Verständnis füreinander und um Fürsorge für den Nächsten.


Da die Veranstaltung in Ergolding beheimatet ist und Pfarrer Anton Kopp die festlichen Aktivitäten begleiten wird und auch die Fahne segnen wird, war es naheliegend, dass man sich entschloss das Schönwetterbitten in Ergolding abzuhalten. Man traf sich am Pfarrhaus und Kreuzträger Michael Mayer, der im übrigen auch die Fahne beim Fest tragen wird, führte den Zug an, der auch erfreulicherweise von vielen Christen aus Ergolding und Umgebung begleitet worden ist. Über die Fluren wurde von Vorbeter Manfred Alt abwechselnd der Rosenkranz gebetet und die Anliegen dargebracht.


An einem Feldkreuz wurde eine Andacht gehalten, die von einer Lesung aus dem Jakobusbrief und Fürbitten von Pfarrer Kopp begleitet wurde, auch Lieder wurden gesungen. Bei herrlichen Frühlingswetter ging der Prozessionsweg weiter durch die Fluren und den Auwald, bis man nach knapp einer Stunde die Aukapelle erreichte. Dort hatte der Gau Landshut acht Fürbitten vorbereitet, die von Verantwortlichen und Festdamen gebetet wurden. Dabei bat man um den Segen Gottes für die Festvorbereitungen, für einen unfallfreien Ablauf, um eine angenehme Atmosphäre beim Fest, um Gedeihen der Patenschaft mit dem Gau Hallertau und in den Vereinen. Aber auch den verstorbenen Mitgliedern wurde gedacht, die Sorgen der Kirchen ins Gebet aufgenommen und um den Schutz Gottes auf den täglichen Wegen gebeten, wo viele Gefahren auf uns lauern.


Pfarrer Anton Kopp sprach das Schlußgebet und die Segensworte – vor allem auch um gedeihliches Wetter beim Fest; denn dieses ist die Grundlage für ein Gelingen der Veranstaltung und nur dann können alle Planungen der Verantwortlichen so ins Positive gelenkt werden, dass man sagen kann, es war ein schönes Fest im Juni 2015 in Ergolding. Pfarrer Kopp verhehlte nicht die Freude über diese Veranstaltung, weil er selber ein solches Fest als Seelsorger noch nicht begleiten durfte.
Anschließend marschierten alle Prozessionsteilnehmer zur „Krax´n“ um dieses Schönwetterbitten gemütlich ausklingen zu lassen.

 

 

 
 

Schützengau Landshut ist in der Hallertau fündig geworden

 

Landshuter Kollegen feiern 90-jähriges Jubiläum - Nach Erfüllen diverser Aufgaben und Scheitlknien erhört

 

Vom 26. bis 28. Juni feiert der Schützengau Landshut sein 90-jähriges Jubiläum in Ergolding und hat dazu jetzt den Schützengau Hallertau als Paten gewinnen können. Im Landgasthaus Festner in Rudelzhausen trafen sich die beiden Schützengaue zum Patenbitten.

 

Vom Rathaus in Rudelzhausen zogen die Schützen des Landshuter Schützengaues mit Musikbegleitung der Marktkapelle Au unter Kapellmeister Thomas Linseisen zum Gasthaus. Dort standen die Mitglieder des Schützengaus Hallertau Spalier. Gauschützenmeister Max Holzmayr begrüßte zusammen mit seinen Vertretern Annemarie Kuffer und Josef Kammerer die Landshuter Gäste mit Gauschützenmeister Gerhard Schipper, Festleiter Manfred Alt, Festmutter Heinke Gschlößl, Festbraut Claudia Forstmeier, den Festausschußmitgliedern und den Festdamen sowie Ehrenmitgliedern beider Gaue. Anwesend waren auch die beiden Bezirksschützenmeister Walter Aigner und Anneliese Zehentbauer, sowie Bezirksjugendleiter Manfred Hoyer und einige Gaukönige.


Nach einem gemeinsamen Essen und bester musikalischer Unterhaltung durch die Marktkapelle Au stellte Hallertaus Gauschützenmeister Max Holzmayr klar, wie das Naturell der Hallertauer ist. Sie sind fleißig, stehen mit beiden Beinen im Leben, tragen das Herz nicht auf der Zunge und sind trotzdem neugierig. Daher wolle man wissen, was die Landshuter begehren und warum sie mit dem Aufgebot von 70 Mitgliedern nach Rudelzhausen kommen. Die Blumberger Bernhard Westermeier und mit Begleiter Jürgen Trautmannsberger trugen in Gstanzlform ihr Begehren vor und baten, auf Scheitlknien und ähnliches zu verzichten. Man sei seit Jahrzehnten innig verbunden, Hallertau sei der größte Gau im Bezirk, habe gute Beziehungen zum Wetter und daher hätte man die Holledauer gerne als Paten. Danach stellte Festleiter Manfred Alt den Gau Landshut und seine Mannschaft den neugierigen Hallertauer Schützen vor. Dies waren vor allem Festmutter Heike Gschlößl, Festbraut Claudia Forstmeier, die Festdamen, Taferlbua, Festausschuss und Festkomitee und erläuterte das Festprogramm. Am Freitag wird es einen Abend mit „da Huawa, da Meier und i“ mit ihrem Jubiläumsprogramm geben, am Samstag wird im Anschluss des Bezirksschützentages ein bayerischer Abend mit den Haunwanger Musikanten und dem Hallertauer Gstanzlsänger „Erdäpfekraut“ über die Bühne des Ergoldinger Bierzeltes gehen.


Taferlbub Max Mayer und Gaujugendkönig Marc Filser schleppten dann in einem festlich dekorierten Heuwagerl 30 Liter Landshuter Festbier in den Festnersaal und dazu gab es Dicke mit Brezen. Die sollte für die Übernahme der Patenschaft reichen, dachte der Gau Landshut; sehr charmant baten dann Festmutter und -braut in Reimform um die Annahme der Patenschaft. Gauschützenmeister Gerhard Schipper erklärte dann den gut 150 Gästen, warum der Gau Landshut ausgerechnet den Gau Hallertau als Paten anvisierte. Die beste Einlage der gesamten Veranstaltung brachten dann eine geistliche Abordnung aus Landshut. 3 Priester und 3 Ministranten baten in Form einer Litanie um Gnade beim Bitten und auch in weiser Voraussicht beim Fest. Viel Applaus gab es für diese Idee der Landshuter Schützen, so dass nunmehr der Gau Hallertau ins Bitten einsteigen konnte.


Nach einem kurzen Scheitlknien hatten die Gäste zahlreiche Aufgaben zu erfüllen. Fragen zum Gau, dem Hopfen, Bayern und vieles mehr von Josef Kammerer, Gaujugendleiterin Marisa Goossens, den Festdamen und von Max Holzmayr mussten beantwortet werden. Dabei schlugen sich die Landshuter Schützen hervorragend, denn die meisten Antworten konnten postwendend gegeben werden. Man merkte den angereisten Gästen an, dass sie die Hallertauer unbedingt als Paten gewinnen wollten. Dazu hatten sie auch immer wieder mit diversen Geschenken versucht, die Patenschaft zu erringen und die Hallertauer auf ihre Seite zu ziehen, was diese aber emotional kalt ließ. Gerade bei den Fragen um den Hopfen um bayerische Tradition und „Wer lügt?“ blieb man keine Antwort schuldig.

 
Dazu kamen noch einige körperliche Herausforderungen, wenn Fragen nicht beantwortet werden konnten. Teilweise wurden die Fragen gleich ausführlichst beantwortet, wobei vor allem Gauschützenmeister Gerhard Schipper mit umfangreichem Wissen über den Gau Hallertau brillierte. Manfred Gallecker mußte so einen Kübel mit ausgestreckten Arm an die Saaldecke drücken,während die Kapelle einen langsamen Marsch zelebrierte. Dass man einen Zwiefachen in Landshut beherrscht, zeigten die Tanzpaare. Zielgenaues Trinken nach Gramm aus einem abgedeckten Maßkrug funktionierte sehr gut, wobei hier vor allem Hans Salzberger und Claudia Forstmaier die Kohlen aus dem Feuer holten. Die drei Festdamen der Hallertauer wurden mit Buchskranzl von Landshuter Festdamen gnädig gestimmt und ein Gastgeschenk des Marktes Ergolding für den Hallertauer Gau sollte ein übriges tun. Dazu lieferte der Haunwanger Franz Lachner die Geschichte eines Traums in Versform und erzählte von den nächtlichen Alpträumen der Landshuter Abordnung, wie finde ich einen Paten.


Spätestens als die Landshuter das genaue Datum des Reinheitsgebotes wussten, waren die Hallertauer gnädig gestimmt und nach einem Buchstabenrätsel auf dem Holzbalken stimmten sie zu, die Patenschaft zu übernehmen. Gauschützenmeister Holzmayr bedankte sich mit Blumen bei den Damen aus dem Landshuter und Hallertauer Gau, bevor die zweite Gauschützenmeisterin Annemarie Kuffer von der Familie Forstmeier ein besonderes Geschenk erhielt. Manfred Alt dankte dem Gau Hallertau für die Zusage der Patenschaft und bei allen Beteiligten für ihre Ideen und Ihre Bereitschaft, den Abend mitzugestalten, der Wirtsfamilie und der Marktkapelle Au, die den ganzen Abend hervorragend musikalisch aufspielte; gemeinsam sang man zum Abschluß die Bayernhymne.

 

 
 

Alle Aufgaben beim Gaufest bleiben in Land oder Stadt Landshut

 

Vertragsabschluss und Besichtigung der Brauerei Wimmer für das Schützengaufest im Juni – Markus Kellerer mit Gaukrügerl gedankt

 

Die Vorbereitungen des Festausschusses des Schützengaus Landshut für das 90jährige Gründungsfest mit dem Bezirksschützentag vom 26. bis zum 28. Juni 2015 in Ergolding laufen derzeit auf Hochtouren. Dazu sind viele Etappen zu bewältigen, bis man an das Ziel kommt, das lautet: ein schönes Fest für die Schützen, für alle Gäste um Tradition und Modernes unter einen Hut zu bringen. Beim Ergoldinger Fest sollen dabei Begegnungen der Menschen, Lebensfreude und Bekenntnis zu christlichen Grundwerten im Mittelpunkt stehen und Auftrag für zukünftiges Handeln sein. Dabei ist es den Schützen auch ganz wichtig, dass die damit verbundenen Aufgaben alle in Stadt und Land verteilt werden, soweit das möglich ist. Dies ist überwiegend gelungen, sei es mit der Auswahl der Schirmherrin, der Musikkapellen, der Lieferanten, des Landshuter Brauhausbieres oder der Honorationen.

 

Ein weiterer Schritt wurde dieser Tage über die Bühne gebracht. Festausschuß und Festdamen statteten den Bierzeltlieferanten Markus Kellerer aus Bruckberg einen Besuch ab. Dabei wurde der Vertrag für das Fest unterzeichnet und die wesentlich damit verbundenen Aufgaben besprochen. Das Zelt wird am Montag vor dem Fest aufgebaut und der Abbau erfolgt nach dem Ausräumen des Festzeltes am Dienstag nach dem Fest. Daneben hatte der Bräu von Bruckberg, der ein alter Hase in dieser Branche ist, noch etliche Tipps für die Gauabordnung auf Lager. Manfred Alt und Manfred Gallecker konnten dazu das Programm vorstellen und die erfreuliche Mitteilung machen, dass sich doch einige Freiwillige aus den verschiedenen Vereinen gemeldet haben, um das Fest mit ihrer Arbeitskraft zu unterstützen. Aber allen Verantwortlichen ist klar, dass so ein Gaufest sehr schwer auf die Beine zu stellen ist und dies nur mit der Unterstützung aller möglich ist.

 
 

Gaufest: Aus Gründungsfest wird nun noch Fahnenweihe

 

Schützengau Landshut läßt Fahne für 90jähriges Gründungsfest in Ergolding renovieren und überarbeiten – Besuch in Fahnenstickerei

 

Dieser Tage trafen sich Gauschützenmeister, die aktuelle Fahnenmutter Marianne Mieslinger, Festmutter Heinke Gschlößl, Festbraut Claudia Forstmaier sowie ein paar Festdamen und Mitglieder des Festausschusses des Schützengaus Landshut in Schierling, um der Fahnenstickerei Kössinger in Schierling einen Besuch abzustatten. Dabei führte der ehemalige Inhaber der Stickerei Meinrad Kössinger die Gruppe durch die Vielfalt der Fahnenfertigung und Stickerei. Kössinger erklärte dabei den aufwändigen Prozess der Fahnenrenovierung; gerade ältere Fahnen werden immer wieder einer Renovierung unterworfen, da sich im Lauf der Jahrzehnte Verschleiß einstellt bzw. sich Änderungswünsche ergeben, die der Lauf der Zeit mitbringt.

 

Dabei stellte die Abordnung fest, dass eine Seite der Gaufahne, die 1984 geweiht wurde und die aus einer Stickerei aus Coburg stammt, doch ziemlich ramponiert ist. Der beige Stoff ist ziemlich abgegriffen und verschlissen sowie verschmutzt. Ein Problem ist auch, dass sich durch die damalige Fertigung im Innenteil des Grundstoffes starke Falten bilden, die sich auf das Äußere der Fahne übertragen. Demzufolge war sich die Festleitung um Manfred Alt einig, dass dieses Fest die einmalige Chance bietet, die Fahne zu renovieren. Denn neue Bänder sollen auch an eine Fahne angeheftet werden, die als Hauptbestandteil des Fahnenspektrums nicht hinter den Bändern optisch zurückstehen sollte und auf Jahre hinaus eine Fahnenänderung nicht mehr stattfinden wird. Meinrad Kössinger zeigte zusammen mit der Verkaufsberaterin Sandra Rose die Aspekte dieser Renovierung auf und so wird aus dem 90jährigen Gründungsfest des Schützengaus in Ergolding nunmehr eine kleine Fahnenweihe; denn die eine Seite der Fahne erhält nicht nur einen neuen andersfarbigen Grundstoff, sondern auch Schrift und Ornamente werden dem angepaßt. Das Landshuter Stadtmotiv als Ansicht wird abgetrennt, gereinigt und auf die Fahne wieder aufgetragen. Die Grundfarbe wird brombeerrot werden.

 

Insgesamt werden an diesem 28. Juni in Ergolding auch noch sieben Bänder neben der Fahne von Festpfarrer Anton Kopp geweiht. Diese hat man am Wochenende beim Kössinger ausgesucht und farblich mit der Fahne abgestimmt. So werden Fahnenmutter Marianne Mieslinger, Festmutter Heinke Gschlößl, Festbraut Claudia Forstmeier, der Pate, der wohl der größte Gau Niederbayerns, die Hallertau werden dürfte, und die Festdamen ein Band überreichen. Dazu kommt das Totenband, wozu die Sparkasse Landshut eine großzügige Spende überreicht hat und der Gau Landshut überreicht an den Paten ebenso an Band.

 

Das Gaujubiläum ist vom Freitag 26 Juni 2015 bis Sonntag 28 Juni 2015 auf dem Volksfestplatz in Ergolding. Am Freitagabend kommt die bayerische Topmusikabarettgruppe „Da Huawa, da Maier und i„ nach Ergolding. Auf Ihrer Jubiläumstournee präsentieren sie das Beste aus 15 Jahren ihres Wirkens und starten diese mit dem einzigen Jubiläumskonzert in ganz Niederbayern im Zelt der Schützen. Karten gibt es hierzu an allen bekannten Vorverkaufsstellen und in Ergolding beim Gardinenhaus Plötz und der Raiffeisenbank; dazu bei der BayWa Landshut und im Leserservice der Landshuter Zeitung sowie im Männerladen und Rockshop. Am Samstag kommt Erdäpfekraut mit den Haunwanger Musikanten ins Zelt und am Sonntag spielen ab 15.30 Uhr Voglwuid mit dem Topschützen Christian Bimsner an der Spitze. Die Schirmherrnschaft hat die fünffache Paralympicssiegerin Anna Schaffelhuber aus Bayerbach übernommen.

 

 

 

 

Gau hat erfolgreich bei Anton Kopp angeklopft

 

Schützengau Landshut hat Pfarrer für Fahnensegnung und Festgottesdienst für 90jähriges Gründungsfest in Ergolding gefunden

 

Dieser Tage trafen sich Festmutter Heinke Gschlößl, Festbraut Claudia Forstmaier sowie ein paar Festdamen und Mitglieder des Festausschusses des Schützengaus Landshut in Ergolding, um einen Pfarrer für das Fest zu bekommen. Festleiter Manfred Alt führte die Abordnung zum Pfarrhaus der Pfarrei Nahe der Pfarrkirche Maria Heimsuchung. Pfarrer Anton Kopp, der seit acht Jahren in Ergolding als Priester fungiert, empfing die Abordnung des Gaus und hörte sich das Ansinnen der Schützen an. Manfred Alt gab dann in Versform das Anliegen der Aufwartung bekannt und „begründete“ die Auswahl des Zelebranten.

 

Im Gegensatz zu Dorfvereinen haben Dachverbände ja keinen „eigenen“ Pfarrer und so mußte man sich auf die Suche machen. Vor allem sollte die Gottesdienstordnung in Ergolding nicht über den Haufen geworfen werden. Denn ursprünglich war ja das Fest einmal in Landshut geplant. Die Schützen haben seit 1984 eine Fahne, die teilweise renoviert werden soll und sieben Fahnenbänder sind an diesem Tag zu weihen und zu segnen und dazu braucht man einen jungen, dynamischen Geistlichen, so der Tenor des Ausschusses. Dazu findet ein großer Feldgottesdienst am Ergoldinger Bogenplatz am 28. Juni um 10 Uhr statt. Die Verantwortlichen wollen zwar an den drei Tagen in erster Linie feiern, aber bei der Vorsprache bei Anton Kopp kam klar zum Ausdruck, dass der Festgottesdienst das Nonplusultra des 90jährigen werden soll. Anton Kopp: „Das sehe ich schon auch so, dass das das wichtigste Ereignis ist“.

 

Obwohl Anton Kopp aus der Stadt Straubing stammt und im tiefen Niederbayern verwurzelt ist, sind solche Feste für ihn nicht alltäglich und er hat solch eine Fahnensegnung mit Bänderweihe noch nicht zelebriert. Aber er „traut sich das schon zu“ und er freut sich darauf. Die Mitglieder des Schützengaus Landshut erleichterten dem Seelsorger sein Jasagen mit diversen kleinen Geschenken. Ein Buchskranzerl vom Gauschützenmeister, 3 Kuchen von der Festmutter und den Festdamen, eine Flasche Wein von der Gaujugend, geistige Getränke von der Festbraut Claudia Forstmaier und ein bayerisches Überraschungspaket von Manfred Gallecker. Dazu sagte Anton Kopp nicht Nein. Überhaupt zeigte sich dieser sehr erfreut über die gesunde Mischung und die hohe Anzahl junger Menschen die bei dem Fest an vorderster Stelle agieren. Jugend ist nicht nur bei den Schützen, sondern auch in der Kirche sehr wichtig, wie Kopp konstatierte. Denn nur wer rechtzeitig Nachwuchs hat, kann überleben in der schnelllebigen Zeit. Erfreut nahm der Geistliche zur Kenntnis, dass im Festausschuss auch Leute die Kirche repräsentieren, in Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderäten und als Lektoren. Dies ist eine gesunde Basis zur Zusammenarbeit für ihn.

 

Für die Festleitung war Anton Kopp als echter Bayer, als honoriger Mensch und als eine Person, die keine Herausforderung scheut, die Idealbesetzung. Dazu ist er als Ergoldinger ein Lokalmatador, so dass es mit dem Altardienst, dem Personal und mit den damit verbundenen Aufgaben keine größeren Probleme geben wird. Erfreut nahm die Gauabordnung zur Kenntnis, dass die Pfarrei Ergolding ihr Pfarrfest eine Woche nach hinten gelegt hat – ein großes Entgegenkommen, für das Manfred Alt ausdrücklich dankte.

 

Die Ökumene ist den Schützen auch wichtig, darum ist der Eröffnungsgottesdienst für den Bezirksschützentag in der evangelischen Pauluskirche; wenn es die Zeit bei beiden zulässt werden Pfarrer Leßmann und Anton Kopp gemeinsam einen Wortgottesdienst am 27.6.14 um 8.30 Uhr halten. Sehr positiv nahm der Zelebrant des Festgottesdienstes zur Kenntnis, dass bei diesem Amt der Ergoldinger Männerchor, von dem Kopp eine sehr hohe Meinung hat, die musikalische Gestaltung übernehmen wird.

 

Natürlich braucht man zu solch einem Fest ein gutes Wetter. Darum bittet der ganze Gau am 12. April um 13.30 Uhr zum Pilgern in die Aukapelle Ergolding mit anschl. Andacht. Dazu ist die gesamte christliche Bevölkerung willkommen. Ersatztermin ist eine Woche später, sollte das Wetter schlecht sein.

 

Nach dem Jasagen von Anton Kopp saß man noch in gemütlicher Runde zum Kennenlernen im Pfarrbüro zusammen, um gemeinsam, Eckdaten des Festes zu besprechen, Danke zu sagen für die Übernahme und die Bereitschaft zu dokumentieren, dass man Pfarrer Kopp alle erdenkliche Unterstützung geben möchte, damit er auch seinen Part, einen sehr wichtigen, zum Gelingen des 90jährigen beitragen kann. Dabei betonte Kopp die hohe Wertschätzung für den Gau bei der Auswahl der Schirmherrin Anna Schaffelhuber, die großartige sportliche Leistungen vollbringt. Integration, Inklusion und Wertschätzung allen menschlichen Lebens sind Eckpfeiler christlichen Glaubens.

Das Gaujubiläum ist vom Freitag 26 Juni 2015 bis Sonntag 28 Juni 2015 auf dem Volksfestplatz in Ergolding. Am Freitagabend kommt die bayerische Topmusikabarettgruppe „ Da Huawa, da Maier und i „ nach Ergolding. Auf Ihrer Jubiläumstournee präsentieren sie das beste aus 15 Jahren ihres Wirkens und starten diese mit dem einzigen Jubiläumskonzert in ganz Niederbayern im Zelt der Schützen. Karten gibt es hierzu an allen bekannten Vorverkaufsstellen und in Ergolding beim Gardinenhaus Plötz und der Raiffeisenbank; dazu bei der BayWa Landshut und im Leserservice der Landshuter Zeitung.

 

 
 

Erster Schritt perfekt: Heinke Gschlößl gab Festmutterzusage

 

Schützengau Landshut feiert 2015 90jähriges Gründungsfest mit Bezirksschützentag in Ergolding - Gelungener Auftakt in Käufelkofen

 

Am Samstag trafen sich über 20 Festdamen und der Festausschuß des Schützengaus Landshut, dem ebenso 20 Leute angehören in Oberglaim, um die zweite Gauschützenmeisterin Heinke Gschlößl in einer Heimat abzuholen, um sie zum Festmutterbitten nach Käufelkofen abzuholen. Angeführt wurde der Zug von der Haunwanger Blaskapelle, die auch beim Fest zugegen ist.

 

Der Jägerwirt in Käufelkofen wurde ausgesucht, da dort der Gau auf historischen Spuren wandelte. Dort traf man sich 1925 und auch nach dem 2. Weltkrieg zur Gründung. Festleiter Manfred Alt gab dann in Versform das Anliegen des Abends bekannt. Heinke Gschlößl wurde vom Festausschuß dazu auserkoren, als Festmutter eine wesentliche Rolle beim 90jährigen zu spielen. Alt „begründete“ diese Entscheidung mit diversen Argumenten und wollte das schnelle Ja der Auserwählten erreichen. Heinke Gschlößl ist neben ihrem Amt im Gau auch im Bezirk als Schriftführerin oberste Repräsentantin, war zweimal Gaudamenkönigin und Vize im Bezirk und hat schon großartige sportliche Erfolge erzielt. Zwei Kinder und viel Familiensinn sind ein weiteres Argument als Festmutter, denn der Gau ist eine große Familie mit über 5000 Schützen und dies geht nur mit Zusammenhalten und Harmonie. Als Lokalmatadorin in Ergolding und mit dem Stammverein Adlerhorst Landshut (somit in Stadt und Land aktiv) und als Architektin ist sie darüber hinaus ideal für das Fest, wie Alt konstatierte.

 

Ein Faßl Bier hatte man mitgebracht, das Robert Gschlößl anzapfte, Manfred Gallecker versorgte die ganze Familie Gschlößl/Orend mit Lebensmittel, Gauschützenmeister Gerhard Schipper versuchte es mit wunderbaren Buchskranzl. Es halt alles nicht, die auserwählte mußte sich davon überzeugen, dass sie nicht die Katze im Sack kaufte. Ist der Gau für 2015 gerüstet?

 

Bevor es an die Aufgaben ging, stärkte man sich erst mal beim Jägerwirt um den Marathon bewältigen zu können. Schipper, Alt und Gallecker hatten Mühe die ausgewählten Fragen aus der Urgeschichte des Gaus zu beantworten; letztendlich rettete sie der Giftbecher und das Erkennen aller fünf Gründungsmitglieder in die nächste Runde. Dann ging es um die Treffsicherheit der Schützen. Mit Blasrohr und Schaschlikstäben mußten Luftballons zerschossen werden. Logisch, dass man hier die Festdamen ran ließ, denn unter denen befanden sich deutsche Meister, Niederbayernligisten und Ranglistensieger. Eine schwere Aufgabe, denn die Luftballons waren „Festmuttergesteuert“ und leisteten extremen Widerstand. Aber die Mädels schafften dies unter dem Beifall des Ausschusses diese Tücken zu überwinden.

 

Architektin Gschlößl wollte sehen, ob der Ausschuß mit Holzlatten, Kabelbindern und Decken ein Zelt bauen kann. Die Handwerker Gallecker, Forstmaier, Röckl und Buchner ignorierten die Anleitung der Festmutter in spe und machten einen Schwarzbau. Sie bauten ein Indianertipi, das aber den Anforderungen voll entsprach. Die Festmutter konnte im Zelt ihren angedachten Platz einnehmen. Dann durften wieder die Mädels ran, galt es doch die Logistik zu testen, denn bei diesem Fest sind viele Sachen zu transportieren. Mit Penatencreme auf der Nasenspitze mußten Wattenbauschen ins Ziel gebracht werden. Auch der Festleiter beteiligte sich erfolgreich daran und so war Heinke Gschlößl zufrieden. Die Haunwanger spielten Paula von Haindling auf Wunsch der Festmutter, aber am Scheitlknien kam man einfach nicht vorbei. Sieben Schnäpse wurden serviert und mußten erraten werden. 90 Prozent Trefferquote reichten aus für Fröhler, Forstmaier, Plötz und Salzberger und Heinke Gschlößl gab unter dem Jubel des Schützengaus die Zusage den Festmutterpart zu übernehmen. Gaudamenleiterin Erika Plötz überreichte Blumen und alle Festdamen kamen mit Rosen. Die Geschwister von Heinke Gschlößl hatten ein Puzzle aufgebaut, das nunmehr vollständig war und somit konnte die Bayernhymne als glanzvoller Abschluß gesungen werden.

 

Am Samstag wird der niederbayerische Schützentag abgehalten werden, welcher um 9.00 Uhr beginnt (angedachtes Programm: Andacht in Maria Himmelfahrt, Rathausempfang, Besichtigung des neuen Gymnasiums, Prominentenschießen, Bezirkstag, Böllertreffen, Siegerehrung und großer bayerischer Festabend mit Gstanzlsänger Erdäpfekraut). Als Festkapelle fungiert an diesem eintrittfreien Abend die Haunwanger Blaskapelle.

 

Am Festsonntag ist ab 8.00 Uhr das Einholen der Vereine. Dazu werden auch die Vereine aus dem Markt Ergolding eingeladen. Mit den Trachtenvereinen und den benachbarten Gauen aus dem Bezirk Niederbayern ist man im Kontakt. Die Wenger Blaskapelle ist Festkapelle und auch die Spielmannszüge aus Niederaichbach und des BSSB konnte man bereits für das Fest gewinnen. Nach einen gemeinsamen Weißwurstfrühstück ist auf der Wiese der Ergoldinger Bogenschützen der Festgottesdienst mit Pfarrer Anton Kopp. Nach dem Mittagessen im Festzelt soll der Festumzug durch den Markt Ergolding führen. Anschließend stimmliche Unterhaltung mit „Voglwuid“ und Ausklang des Festes.

 

 

 
 

Anna Schaffelhuber wird Schirmherrin beim Gaufest

 

Wunschkandidatin gab Zusage für das Junifest

 

Intensiv bereitet derzeit der Festausschuß des Schützengaus Landshut das 90jährige Gründungsfest mit dem Bezirksschützentag vom 26. bis zum 28. Juni 2015 in Ergolding vor. Dazu sind viele Etappen zu bewältigen, bis man an das Ziel kommt, das lautet: ein schönes Fest für die Schützen, für alle Gäste um Tradition und Modernes unter einen Hut zu bringen. Denn oftmals werden die Schützen, in der Boulevardpresse, aber durchaus auch in der Politik an den Pranger gestellt. Beim Ergoldinger Fest sollen dabei Begegnungen der Menschen, Lebensfreude und Bekenntnis zu christlichen Grundwerten im Mittelpunkt stehen und Auftrag für zukünftiges Handeln sein.

 

Ein Meilenstein wurde dieser Tage gesetzt. Dem Gau ist es gelungen, Anna Schaffelhuber aus Bayerbach stammend, als Schirmherrin für das Fest zu gewinnen. Denn eine Maxime des Ausschusses war es, alle Positionen, die mit dem Fest in Verbindung stehen, mit Personen aus der Stadt und dem Landkreis Landshut zu besetzen. Und dies ist gelungen.

 

Anna Schaffelhuber wurde 2014 bei den Paralympics in Sotschi fünffache Goldmedailliengewinnerin mit dem Monoski. Sie hat für das Ansehen und Verständnis des Behindertensportes durch ihre Erfolge und durch ihr Auftreten Meilensteine in der Öffentlichkeitsarbeit gesetzt. Bereits frühzeitig hat sie sich mit dem Sport auseinandergesetzt – nach dem Motto: Geht nicht, gibt’s nicht.

Die Gründe für die Geheinschränkung von Anna Schaffelhuber sind unbekannt; seit ihrem 3. Lebensjahr bewegt sie sich mit dem Rollstuhl fort; doch für sie war diese Behinderung nie eine Einschränkung; sie macht alles wie alle Menschen – eben nur auf eine andere Art und Weise. Daher setzt sich mit großem Engagement für Barrierefreiheit ein; dies bedeutet alle Menschen – auch mit Rollstuhl – sollen alle öffentliche Einrichtungen (Bahnsteige, U-Bahnen…) erreichen können. Daneben setzt sich im hohen Maße für Toleranz im Umgang mit Behinderten und Leistungsschwachen der Gesellschaft ein und ist bei Podiumsdiskussion ein Verfechter christlicher Werte, was tagtägliche Arbeit nötig macht – in allen Bereichen der Gesellschaft.

 

Mit 5 Jahren hat sie ihre ersten Schritte mit dem Monoski unternommen. Sie probierte mehrere Sportarten aus, aber die Berge und das Skifahren waren schon immer eine besondere Verlockung. Mit dem Monoski erreicht man Geschwindigkeiten von bis zu 135 km/h und kostet rund 15000 Euro (!). Nur wenn das Können des Sportlers und das in Handarbeit gefertigte Sportgerät perfekt aufeinander abgestimmt sind, können Erfolge angestrebt werden. Seit 2008 gehört Anna Schaffelhuber der Nationalmannschaft an. In den letzten drei Jahren gewann sie jeweils den Gesamtwelt- und europacup. In Sestriere und La Molina wurde sie vierfache Weltmeisterin; sie bereitet sich derzeit auf die Welttitelkämpfe in Kanada (Calgary) intensiv vor und will ihre Erfolge wiederholen; dies gilt auch als Fernziel für Korea 2018. Sie war Fahnenträgerin in Vancouver 2010 und erhielt das Silberne Lorbeerblatt. In der breiten Öffentlichkeit richtig bekannt wurde sie durch den fünffachen Olympiasieg in Sotschi; sie gewann Abfahrt, Slalom, Super G, Riesenslalom und Superkombi; dies schafften vorher nur Verena Bentele und Lauren Woolstenkraft. Anna wurde mehrmals Deutschlands Behindertensportlerin, so auch in 2014. Herausragend auch ihr Erfolg bei der Wahl zur deutschen Sportlerin des Jahres 2014 (Siegerin Maria Höfl-Riesch), wo sie Platz vier belegten und der Gewinn des Winterstars und des Bayerischen Sportpreises. Dies alles erhöht natürlich auch den sportlichen Druck und man benötigt innerliche Stabilität um diesen standzuhalten.

 

Anna Schaffelhuber verkörpert Jugend, Dynamik, christliche Grundwerte und Lebensfreude. Sie sagt selber, diese Erfolge sind nur möglich gewesen, weil sie Spaß und Freude am Skifahren hat. Derzeit macht Anna ein Jurastudium in München und ihr Berufsziel ist Staatsanwältin – denn „Verteidigen hat sie schon immer gemocht“. Wenn die Zeit es noch zuläßt, reist Anna gerne in ferne Länder und spielt Querflöte. Anna Schaffelhuber engagiert sich darüber hinaus in Stiftungen für Not in Afrika und für den Behindertensport.

 

Dies alles in Kompaktheit war für den Schützengau Landshut mit dem gesamten Festausschuß und den Festdamen Anlaß, Anna Schaffelhuber, bei einem Besuch in Bayerbach, dieses Amt der Schirmherrin, anzutragen. Wie es in Bayern bei solchen Festen üblich ist fand dazu in ihrem Elternhaus ein offizielles Bitten statt. Festleiter Manfred Alt trug in Versform das Anliegen des Gaus vor und begründete, warum man Anna Schaffelhuber als ideale Kandidatin ausgewählt hatte. Man unterstrich das Anliegen mit ein paar Gaben, wie Buchskranzl, Blumen und Getränken. Dazu hatte man die Haunwanger Musikanten mitge-bracht, die den festlichen Zug zu den Schaffelhubers durch Bayerbach anführten und während des gesamten Abends zünftig aufspielten. Anna Schaffelhuber ließ die Schützen nicht lange bitten und sagte dass es für sie eine Ehre sei, diese Schirmherrnschaft zu übernehmen und sie freue sich darüber, dass die Wahl des Schützengaus Landshut auf sie gefallen sei. Sie ist zwar keine Schützin, sehe aber die großartigen Leistungen, die viele Sportler mit höchster Konzentration vollbringen; sie möchte gern ihren Beitrag zum Gelingen des Festes übernehmen und freue sich auf Ergolding. Als Dank überreichte man ihr einen großen Blumenstrauß und einen weißblauen Schirm – als äußeres Zeichen der Übertragung und der Annahme der Schirmherrnschaft. Manfred Alt dankte Anna Schaffelhuber für die Jaentscheidung, denn damit hat man einen weiteren sehr großen Schritt Richtung Fest in 2 Monaten gemacht. Mit der gemeinsam gesungenen Bayernhymne wurde das Bitten abgeschlossen, nachdem vorher die Familie Schaffelhuber – der Dank des Gaus galt allen Beteiligten – für eine hervorragende Bewirtung gesorgt hatte und auch die Festdamen mit Kuchen zum Gelingen wesentlich beigetragen haben.

 

 
 

Jubiläum von „Da Huawa, da Meier und I“ in Ergolding

 

Jubiläumskonzert beim 90 jährigen Gründungsfest des Schützengaus Landshut als „Best off“ - Kartenvorverkauf

 

Der Schützengau Landshut hält vom 26. Bis zum 28. Juni 2015 sein 90jähriges Gründungsfest mit dem Bezirksschützentag in Ergolding. Dazu wird auf dem Volksfestplatz ein Zelt aufgestellt. Der musikalische Höhepunkt wird am 26. Juni ab 20 Uhr über die Bühne gehen, wenn eine der derzeit führenden Musikkabarettgruppen Bayerns „Da Huawa, Da Meier und I“. Die Tickets kosten im Vorverkauf 20 Euro und an der Abendkasse 22 Euro; es besteht freie Platzwahl und es kann beim Konzert auch bewirtet werden.

 

Dazu gibt es Tickets an den bekannten Vorverkaufsstellen, u. a. bei der Landshuter Zeitung, beim Rockshop Landshut, im Männerladen Landshut, BayWa Landshut, Eskara Essenbach, Raiffeisenbank Altdorf, Weihmichl und Ergolding, sowie beim Schreibwaren Mertel in Vilsbiburg und Geisenhausen. Karten gibt es auch im Internet. Auf Ihrer Jubiläumstournee präsentieren sie im Markt nicht nur ihr neues Programm „Die Würfl san rund“ sondern sie geben ein Jubiläumskonzert (nur eines in ganz Niederbayern in 2015!) und spielen die beste Stücke aus ihren 15jährigen Bühnenauftritten, so dass auch alle Gassenhauer gespielt werden. Für beste Stimmung dürfte somit gesorgt sein.

 

„Da Huawa, Da Meier und I“ gibt es nunmehr seit 15 Jahren und demzufolge findet im Juni 15 ein Jubiläumskonzert zum Bühnenjubiläum in Ergolding statt. Aufgespielt wird in Tracht, gesungen in bayerischer Mundart. Gesellschaftliche und politische Themen werden aufgearbeitet, aber ebenso die Heimatverbundenheit; das Liedgut ist in der bayerischen Wirtshaustradition verankert. So mischen die drei Vollblutmusiker Volksmusik mit den verschiedensten Musikstilen und haben so ihre eigene Marke und Stil entwickelt.100 Livekonzerte im gesamten europäischen Raum und füllten bereits dreimal den legendären Circus Krone in München. Der Schützengau Landshut hofft auf ein ausverkauftes Haus und vor allem auch vielen Gästen aus der breiten Bevölkerung – auch außerhalb der Schützenwelt und empfiehlt den günstigeren Vorverkauf.

 

 

Jubiläumsprogramm

 

Online-Ticketshop

 

Gau kommt voran: Claudia Forstmaier Festbraut

 

Schützengau Landshut feiert 2015 sein 90jähriges Gründungsfest mit Bezirksschützentag in Ergolding - In Mirskofen fündig geworden

 

Am Samstag trafen sich Festmutter Heinke Gschlößl, über 20 Festdamen und der Festausschuß des Schützengaus Landshut, dem 25 Leute angehören in Mirskofen, um eine Festbraut für das große Schützenfest 2015 ausfindig zu machen. Angeführt wurde der Zug vom Lugingerwirt vom Vereinslokal der Altschützen von den Blechbaraban.

 

Festleiter Manfred Alt gab dann in Versform das Anliegen des Abends bekannt. Mirskofen ist ein traditioneller Ort für den Schützengau Landshut, denn die Altschützen sind der älteste Verein im Landkreis Landshut und der 3.älteste des Gaus. Sie existieren seit 1874. Dort führt seit vielen Jahren bereits Helmut Forstmaier den Verein und man war der Auffassung, dass dessen Tochter Claudia genau die Attribute verkörpert, die zur Festbraut eignen.

 

Alt „begründete“ diese Entscheidung mit diversen Argumenten und wollte das schnelle Ja der Auserwählten erreichen. Claudia Forstmaier ist Woche für Woche meist die beste Schützin im gesamten Gau und wurde 2011 sogar sensationell Deutsche Meisterin. Sie hat eine Bestleistung von 397 von 400 Ringen. Daneben wurde sie bereits Nachwuchsschützin des Jahres im Gau, Schützenkönigin und gehört dem Bezirkskader an und holte mehrere Meisterschaften in verschiedenen Disziplinen im Gau und im Bezirk. Außerdem, so Alt, sollte die Festbraut auch die Burschenschaft anziehen und auch die „äußeren Werte“ sollen passen. Dazu kommt die großartige Unterstützung der Forstmaiers und der Altschützen und die sind für das Fest existenziell. Mit 21 Jahren hat sie das ideale Alter und als Steuerfachgehilfin sicherlich Tips parat, damit das Fest auch finanziell gut über die Bühne geht. Auch das Hobby Showtanz passt ideal, denn Alt stellte abschließend fest: „Leid die Musik meng und sich gern beweng. De san für unser Fest der allerbest Seng“.

 

Noch bevor man das Forstmaiersche Anwesen betreten durfte, hatte Berni Röckl mit Säge und Hacke einen Baumstamm zu durchschlagen, eine Weißbierlatte war zu leeren und mit der Kübelspritze waren Blechdosen wegzuspülen (das Wasser holten die Festdamen aus dem Sendlbach!). Damit war klar, dass wird ein langer Mühsal um an das Ziel zu kommen, aber Festleitung, Ausschuß und Festdamen waren an diesem Abend in Glanzform. Böllerschüsse ertönten im Sendlbachtal. Zum Dank durfte man sich gleich stärken und Helmut Forstmaier zapfte an. Wohl selten dürfte ein Festbrautbitten mit 60 Beteiligten auf so engen Raum stattgefunden haben, man saß in der Küche und im Wintergarten, aber die Stimmung war großartig.

 

Claudia Forstmaier hatte 41 Punkte für eine „90er Tafel“ vorbereitet, die gefüllt werden mußte. Je nach Schwere der Aufgaben wurden Punkte vergeben und der Marathon begann. Die Festdamen versuchten es immer wieder mit wunderbaren Buchskranzl. Es half alles nicht, die auserwählte Festbraut mußte sich davon überzeugen, dass sie nicht die Katze im Sack kaufte. Ist der Gau für 2015 gerüstet?

 

Die ausgewählten Fragen aus der Geschichte des Gaus und der Altschützen meisterte der Festausschuss mit Bravour. Dann war die Geschicklichkeit des Festvereins gefragt. Ein Flaschensafe mußte geöffnet werden; die Festdamen erledigten diese Aufgabe meisterlich, nachdem der Ausschuß doch planlos war. Dann wurde ein Glasrohr mit Diabolos verteilt. Alle Anwesenden mußten schätzen und die Niedererlbacher Meisterschützin Lisa Santl tippte genau richtig, so dass weitere Punkte auf die Tafel kamen. Auch im Freien – das Wetter war großartig – mußten ein paar Aufgaben erledigt werden, was vorzüglich geschafft wurde. Beim Stockhalten auf dem Boden liegend erreichten die beiden Gauteams die Vorgaben von Claudia Forstmaier. Auch eine ruhige Hand hatte man an diesen Abend, da die Eisennägel mit Seilen über Bierflaschen befördert werden konnten. Manfred Gallecker bestach die Familie Forstmaier mit Geschenken, was zumindest ein paar Punkte, aber noch die Zusage brachte. Geschicklichkeit bewies man auch beim Nudeltransport; gerade die Festdamen waren hier stark.

 

Man hatte die 41 Punkte fast erreicht, als man noch zum Scheitlknien gebeten wurde. Dabei mußte man Entfernungen schätzen, die Größe der Familie Forstmaier kennen und die Ringzahl der Deutschen Meisterschaft von Claudia mit dem zugehörigen Verein. Dies überzeugte wohl die Braut und sie gab unter dem Beifall aller ihre Zusage. Die Bayernhymne wurde sofort gesungen, Blumen von Heinke Gschlößl überbracht und auf das Gelingen des Abends angestoßen. Manfred Alt „mußte“ dann zu späterer Stunde noch Sonderaufgaben erfüllen, dankte abschließend der Familie und insbesondere Claudia Forstmaier für den wunderbaren Abend mit den Ideen und der ausgezeichneten Bewirtung. Diese zeigte sich über die übertragende Aufgabe so richtig glücklich!

 

Das Gaujubiläum ist vom Freitag 26 Juni 2015 bis Sonntag 28 Juni 2015 auf dem Volksfestplatz in Ergolding. Am Freitagabend kommt die bayerische Topmusikabarettgruppe „ Da Huawa, da Maier und i „ nach Ergolding mit dem Lokalmatador Christian Maier aus Unterunsbach. Auf Ihrer Jubiläumstournee präsentieren sie im Markt ihr Programm „Die Würfl san rund“. Der Kartenvorverkauf startet am 3. November an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Am Samstag wird der niederbayerische Schützentag abgehalten werden, welcher um 9.00 Uhr beginnt. Ab 18 Uhr ist großer bayerischer Festabend mit Gstanzlsänger Erdäpfekraut (eintritt-frei) mit der Haunwanger Blaskapelle. Am Festsonntag ist um 10 Uhr auf der Wiese der Ergoldinger Bogenschützen der Festgottesdienst mit Pfarrer Anton Kopp. Nach dem Mittagessen im Festzelt soll der Festumzug durch den Markt Ergolding führen. Anschließend stimmliche Unterhaltung mit „Voglwuid“ und Ausklang des Festes.